We don’t want that, but…

We want to abolish this law, but …! Sssshhh, nothing good comes after this sentence.

Würde es die SPD doch genauso nehmen. Aber, kommen wir doch erst zur Frage. Herrn Foitzik habe ich konfrontiert mit dem Hinweis, dass das Handeln der SPD und ihr Wahlprogramm extrem kontrovers sind:

Sehr geehrter Herr Foitzik,

im Wahlprogramm fordert die SPD die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung. Am 23. Juni stimmte die SPD aber fast geschlossen dagegen. Wie sehen Sie solch eine Diskrepanz zwischen dem Verhalten und den gemachten Versprechungen? Zudem dies nicht der einzige Fall ist und viele Punkte im Wahlprogramm durch die SPD schon längst hätten umgesetzt werden können.

Zurück kam eine fast ebenso kurze Antwort, in der man das natürlich alles ganz anders sieht. Den vollständigen Erguss findet ihr hier: Link!

Und nun schauen wir uns das kurze Pamphlet doch einmal an. Die SPD und auch Herr Foitzik sind natürlich und logischerweise für die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung. ABER! Und genau hier hapert es mit dem Wählerverständis. Man hat aus zweierlei Gründen dagegen gestimmt. Einmal weil der Koalitionspartner das nicht will und all heil dem Partner. Und zum anderen weil das ja nur eine Wahltaktik der Linken war. Böse, böse!

Also anstatt sich den eigenen Zielen zu verschreiben, für die man gewählt wurde, ebenso wie die anderen Parteien mit denen man durchaus eine Mehrheit für das gewünschte Ziel erreicht hätte, gibt man dieses Ziel aus wahltaktischen Gründen einfach mal auf. Sorry, aber das ist BULLSHIT!

Nicht nur, dass die Erreichung dieses Ziels der SPD ein volles Stück Integrität zurück gibt und damit den Schulz-Zug untermauert hätte, sondern auch noch dem Volk eine echte Stimme gegeben hätte, tritt man das einfach in den Dreck, weil man nächstes Jahr mit denselben Blockierern den Status Quo erhalten möchte. Mit diesem Hintergrund, verkauft und prostituiert an die CDU/CSU, biedert sich die SPD im Wahlkampf ihren Wählern wieder an mit der entsprechenden Klatsche.

Der Schulzzug kommt vollends in Stocken und die SPD erreicht nur ein großes Ziel – die Ehe für alle – weil ihre C-Sugarmommy eine Gewissensfrage daraus macht. Da Her Foitzik auch noch ins selbe Horn bläst, blamiert er sich sehr sehr stark und unterrepräsentiert die SPD-Stimme im Bundestag. Ohne eigenes Rückgrat und Gewissen disqualifiziert auch er sich leider als passender Vertreter.

 

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